Abschnittsende: Rücksprung zur seiteninternen Navigation
Abschnittsende: Rücksprung zur seiteninternen Navigation

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„Angesichts des demografischen Wandels müssen Unternehmen familienbewusste Firmenpolitik künftig ganz oben auf ihre Agenda setzen.”
Dr. Hermann Borghorst,
Mitglied des Vorstands,
Vattenfall Europe
Mining & Generation AG
Abschnittsende: Rücksprung zur seiteninternen Navigation
Programm aktuell24.02.2010
Die Bedeutung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird auch für Männer immer wichtiger. Die Zeiten, in denen Väter ihre Entscheidungen zwangsläufig zugunsten der Karriere getroffen haben, sind vorbei. So lautet ein Fazit der Publikation „Väter zwischen Karriere und Familie“ im Auftrag der Konrad Adenauer Stiftung, die sich anhand verschiedener Studienergebnisse dem heutigen Väterbild nähert.
Junge Väter in Deutschland definieren ihre Rolle und ihre Werte neu, spüren aber auch einen deutlichen Konflikt zwischen Berufs- und Familienleben. Während einerseits die Rolle als Ernährer an Bedeutung verliert, gewinnt die Verantwortung gegenüber der Familie. So stellt es viele Männer heute nicht mehr zufrieden, nur spät abends und am Wochenende Vater sein zu dürfen. Rund 82 Prozent der Väter bezeichnen die Zeit mit ihren Kindern als nicht ausreichend.
Rund zwei Drittel würden gerne ihre wöchentliche Arbeitszeit reduzieren oder im Home Office arbeiten. Personaler beobachten, dass fast 40 Prozent der Väter Familienfreundlichkeit stärker einfordern als noch vor zwei Jahren. Dabei stehen eine höhere Flexibilität in der Arbeitszeitgestaltung (94 Prozent) und ein familienbewusstes Verhalten ihrer Führungskräfte (91 Prozent) ganz oben auf der Prioritätenliste.
Die Publikation kann kostenlos unter der folgenden E-Mailadresse bestellt werden: info@igs-beratung.de.